17 Luftkühler Roundup


Published by Marc Büchel on 11.07.04
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In diesem Roundup werden alle Luftkkühler auf einer sozusagen ''theoretischen'' Teststation getestet. Um die Grenzen der verschiedenen Luftkühler aufzuzeigen, haben wir uns für diese Testumgebung entschieden, welche auf der folgenden Seite genauer erläutert wird. Alle Kühlkörper wurden passiv sowie aktiv, d.h. mit und ohne Ventilator, getestet. Verwendet wurde durch den gesamten Test immer ein und derselbe Lüfter um möglichst aussagekräftige Resultate zu erhalten.

Einleitung

Einmal mehr bedanken wir uns an dieser Stelle recht herzlich bei Thomas Fester, von frozen-silicon.ch, für die Bereitstellung der zahlreichen Testexemplare.

In diesem Roundup werden alle Luftkkühler auf einer sozusagen ''theoretischen'' Teststation getestet. Um die Grenzen der verschiedenen Luftkühler aufzuzeigen, haben wir uns für diese Testumgebung entschieden, welche auf der folgenden Seite genauer erläutert wird. Alle Kühlkörper wurden passiv sowie aktiv, d.h. mit und ohne Ventilator, getestet. Verwendet wurde durch den gesamten Test immer ein und derselbe Lüfter um möglichst aussagekräftige Resultate zu erhalten.


Teststation

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Das Herzstück der Teststation ist ein Peltier-Element, welches über eine Wärmepumpleistung von 169Watt, bei einer Spannung von 16.4Volt und ein ΔT (Temperaturdifferenz der kalten zur warmen (heissen) Seite) von 69Kelvin verfügt. Während den Tests wurde das Peltier-Element mit einem herkömmlichen ATX-Netzeil betrieben, wie es in PCs eingesetzt wird. Dabei lag seitens des Netzteils eine Spannung von konstanten 12Volt an, woraus eine Wärmepumpleistung von ca. 123Watt resultiert. Diese Leistung muss ein Kühler so lange abführen, bis sich die kalte Seite des Peltier-Elements wieder auf 0°C erwärmt hat. Die Pumpleistung des Peltiers wurde bewusst höher gewählt, als die Verlustleistung einer modernen CPU, um mit Sicherheit die Grenzen heutiger Kühllösungen aufzeigen zu können.
Bezüglich der aktiven Kühlung wurde ein Papst 8412 NGLE 80mm x 80mm verwendet.

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An der Unterseite des Peltier-Elements wurde ein Thermometer angebracht um den ''Nulldurchgang'' feststellen zu können.

Da das Peltier-Element eine Grundfläche von 50mm x 50mm besitzt, kann es ideal auf einem Socket A für 462 Pins montiert werden. Es stellt sozusagen einen CPU-Dummie dar, wobei auch die Höhe des Elements in etwa der Höhe einer CPU entspricht. Somit ist das Peltier-Element auch in dieser Hinsicht optimal geeignet um einen Kühler auf seine Leistungsfähigkeit zu testen.

Um eine möglichst ideale Kontaktfläche, zwischen Kühlkörper und dem TE Modul (Thermoelektrisches Element = Peltier-Element) zu gewährleisten, wurde bei den Tests Arctic Silver III Wärmeleitpaste verwendet. Diese weist einen Wärmeleitkoeffizienten von 9,0W/m*K auf. Dieser hohe Wert kommt dank der Zusammensetzung - Silberoxid und Öl - zu Stande. Normale Wärmeleitpasten, bei welchen Silikon als Basis verwendet wird, weisen maximal einen Wärmeleitkoeffizienten von 3,0W/m*K auf.




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