Beim 970 Pro Gaming/Aura von ASUS handelt es sich um ein Board, das dem Gaming-Lineup des Herstellers angehört. Dementsprechend kann man ein stimmiges Farbschema in Rot und Schwarz erwarten sowie einen ausgewogenen Feature-Mix. Des weiteren erhält man auch viel Flexibilität bezüglich Speicher- und Peripherie-Anschlüssen. Ebenso überzeugt dieses Board über den Preis.
ASUS selbst brauchen wir an dieser Stelle definitiv nicht vorzustellen. Nichtsdestotrotz aber wollen wir kurz darauf eingehen, was sich der Hersteller wohl dabei gedacht haben muss eine derartig ausgestattete Platine auf den Markt zu bringen wie wir sie hier vor uns liegen haben. Mittlerweile ist es sieben Jahre her als AMD 2009 im Zuge der Vorstellung des Phenom II Prozessors den Sockel AM3 einführte. Damals wurden noch DDR2 und DDR3 unterstützt. 2011 stellte AMD dann den Sockel AM3+ vor, wobei im selben Atemzug auf die Bulldozer-Prozessoren auf den Markt kamen. Im Vergleich zum Sockel AM3 wurden lediglich geringfügige Änderungen vorgenommen und es ist schlicht eine Tatsache, dass selbst die aktuellen Bulldozer-Prozessoren auf auf Sockel AM3-Platinen ihren Dienst verrichten.
Man kann also absolut problemlos den Standpunkt vertreten, dass es sich bei allen AMD Chipsätzen mittlerweile um in die Jahre gekommene Modelle handelt und zudem kann man sich fragen weshalb ASUS bei diesem Board nicht auf den etwas besser ausgestatteten 990FX setzt und stattdessden den 970er-Chipsatz verwendet. Erklären lässt sich das, wenn man den Preis berücksichtigt, denn offensichtlich will ASUS mit diesem Board ein Produkt auf den Markt bringe, das über einen stimmigen Featuremix sowie einen äusserst attraktiven Preis verfügt.