IDF 08.08


Published by Marc Büchel on 28.08.08
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Resized ImageIntel informiert auf dem IDF in regelmässigen Abständen über neue Produkte und aktuelle Forschungen. Zu diesem Zeitpunkt stellen die neue Nehalem CPU-Architektur, Larrabee sowie Wireless Power die zentralen Punkte dar.

Nehalem

Intels nächste CPU, die mit höchster Wahrscheinlichkeit Ende dieses oder zu Beginn des nächsten Jahres erscheinen wird, basiert auf einer komplett neuen Architektur nicht aber auf einem neuen Fertigungsprozess. Diesbezüglich setzt man weiterhin auf das 45 Nanometer verfahren.

Den Nehalem wird es in einer Vielzahl von Versionen geben. Grundlegend werden Server/Workstation CPUs von Desktop/Consumer Client CPUs unterschieden. Zu ersterer Kategorie werden Nehalem EP (Efficient Performance, max. zwei Sockel) und Nehalem EX (Expandable, vier Sockel und mehr) gehören. Bzeüglich Consumer Client CPUs wird derezeit bereits vom Core i7 gesprochen, was der finalen Namensgebung entspricht. Insgesamt sind in dieser Sparte fünf verschiedene Modelle geplant: High-End Desktop i7, Mainstream Client Lynnfield und Havendale sowie Thin and Light Notebook Clarksfield und Auburndale.

Intels neuer Sprössling kann mit zwei, vier oder acht Kernen bestückt werden und verfügt zusätlich wieder über HyperThreading, welches bereits aus der Pentium-Serie bekannt ist. Einen Durchbruch stellt der integrierte Speicher Controller dar, der mit einem triple Channel Interface ausgestatt ist und so Bandbreiten jenseits der 30'000 MByte/s-Grenze ermöglicht. Gegenüber der Core-Architektur entspricht dies einer Steigerung von mehr als 300%.

Mit dem integrated Power Gate verfügt das neue Intel CPU-Derivat zusätlich über eine äusserst sophistizierte Spannungs- sowie Taktsteuerung. Anhand dessen kann beispielsweise die Switching-Power eliminiert und die Leakage-Power massiv reduziert werden. Zusammen ermöglicht dies einem im Idle befindlichen Core einen Leistungsverbrauch von beinahe null Watt und somit einen neuen - C6 genannten - Stromsparmodus.
Weiter kann jeder Kern angesteuert werden. Dies hat zum Vorteil, dass man bei Software die noch nicht Multicore optimiert ist drei Kerne deaktiveren und einen Kern übertakten kann. All dies geschieht natürlich voll automatisch. Es bleibt aber zu hoffen, dass findige Overclocker sich eventuell dieser Thematik annehmen werden.


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