Toshiba OCZ RD400 M.2 NVMe 512 GB Review

Published by Marc Büchel on 27.05.16
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Mit der OCZ RD400 hat Toshiba seine erste NVMe-SSD für Endkunden auf den Markt gebracht. Das hier vorliegende Drive im M.2 Steckkartenformat ist auf den ersten Blick extrem performant, wobei lesend bis zu 2600 MB/s und schreibend bis zu 1600 MB/s erreicht werden soll. Derartige Leistungsdaten lassen uns natürlich aufhorchen und wir sind gespannt wie dieses Drive effektiv abschneidet.







Spezifikationen / Lieferumfang


Modell RD400 128 GB RD400 256 GB RD400 512 GB RD400 1 TB
Kapazität 128 GB 256 GB 512 GB 1 TB
Formfaktor M.2 2280 single-sided M.2 2280 single-sided M.2 2280 single-sided M.2 2280 double-sided
Controller Toshiba TC58NCP070GSB Toshiba TC58NCP070GSB Toshiba TC58NCP070GSB Toshiba TC58NCP070GSB
Speicher
  • Toshiba 15nm MLC
  • Toshiba 15nm MLC
  • Toshiba 15nm MLC
  • Toshiba 15nm MLC
Durchsatz
  • 2'200 MB/s sequential read
  • 620 MB/s sequential write
  • 170'000 IOPS 4K random read
  • 110'000 IOPS 4K random write
  • 2'600 MB/s sequential read
  • 1'150 MB/s sequential write
  • 210'000 IOPS 4K random read
  • 140'000 IOPS 4K random write
  • 2'600 MB/s sequential read
  • 1'600 MB/s sequential write
  • 190'000 IOPS 4K random read
  • 120 '000 IOPS 4K random write
  • 2'600 MB/s sequential read
  • 1'550 MB/s sequential write
  • 210'000 IOPS 4K random read
  • 130'000 IOPS 4K random write
Stromverbrauch
  • 2.5 Watt write
  • 2.7 Watt write
  • 2.8 Watt write
  • 2.9 Watt write
Lebensdauer 74 TBW 148 TBW 296 TBW 592 TBW
Garantie 5 Jahre 5 Jahre 5 Jahre 5 Jahre
Preis





Nicht lange ist es her, als Toshiba OCZ übernahm und mittlerweile hat sich Elektronikriese dazu entschieden OCZ nicht mehr als Tochterfirma zu führen, sondern in einen Brand für Enthusiasten umzustrukturieren. Deutlich sichtbar wird das beispielsweise beim Betrachten der Verpackung, steht doch nun „Toshiba“ vor „OCZ“. Gehen wir etwas weiter auf die Bezeichnung dieses Drives ein, dann finden „RD400“, wobei „RD“ die Abkürzung für „RevoDrive“ darstellt. An und für sich hätte das RevoDrive 400 bereits vor geraumer Zeit vorgestellt werden sollen. Offensichtlich aber hat man sich bei Toshiba und damals OCZ als Tochterunternehmen in Geduld geübt, sodass man dieses Flaggschiff-Drive als erstes Kind des OCZ-Brands als Teil von Toshiba präsentieren kann.

Machen wir uns auf die Suche nach dem Controller, der bei diesem Drive zum Einstaz kommt, dann gibt es so gut wie keine Hintergrundinformationen zum sogenannten Toshiba TC58NCP070GSB. Bei den Trion/TR Drives wird derzeit vermutet, dass Toshiba auf einen Phison-S10-Controller mit Toshiba Branding setzt. So wäre es möglich, dass Toshiba auch bei der OCZ RD400 zu einem Controller von einem Dritthersteller greift. Sollte das der Fall sein, dann wäre es aufgrund der gebotenen Leistungsmerkmale am wahrscheinlichsten, dass es sich um einen Marvell 88SS1093 handlet, der über drei Kerne und acht Kanäle verfügt. Toshiba ist mit der OCZ RD400 der zweite Hersteller überhaupt, der eine NVMe-SSD im M.2-Format für den Enthusiastenmarkt vorstellt. Bislang konnte man lediglich die 950 Pro von Samsung beziehen, wobei man durchaus lange auf Konkurrenz von anderen Herstellern warten musste. Vergleicht man die Modelle, dann sticht ins Auge, dass Toshiba als derzeit einziger Hersteller ein 1-Terabyte-Modell im Programm hat. Glaubt man zudem den Spezifikationen, dann ist die OCZ RD400 pfeilschnell. Interessant ist zudem die Tatsache, dass es sich bei der OCZ RD400 im Prinzip um dieselbe M.2 SSD handelt, die beispielsweise in Microsoft’s Surface Pro 4 zum Einsatz kommt. Genauer gesagt, bekommt man an dieser Stelle eine Toshiba XG3 M.2 geboten, die auf derselben Hardware basiert wie die OCZ RD400. Die Unterschiede findet man darin, dass die OCZ RD400 mit einer PCI-Express-Adapter-Karte verfügbar ist, dass die SSD Management Utilities (vormals OCZ SSD Guru) unterstützt werden und dass man fünf Jahre „Advanced Warranty“ (früher Shield Plus) erhält. Gegenüber der OCZ SSD Guru Software hat Toshiba das User-Interface grafisch leicht überarbeitet, hinsichtlich der Funktionen hat man aber keine Anpassungen oder Neuerungen vorgenommen.

Betrachten wir noch kurz den NAND-Flash-Speicher, den Toshiba bei diesem Drive verbaut, dann findet man 15nm-Chips, die bei den Single-Sided-Modellen eine Maximalkapazität von 512 GB und beim Double-Sided-Modell 1 TB ermöglichen. Die Lebensdauer von Solid State Drives sollte mittlerweile kein Problem mehr darstellen, da die Controller in der Lage sind den NAND-Speicher sehr schonend zu verwenden. Hinzu kommt, dass die herstellerseitigen TBW-Angaben bereits ansprechend hoch ausfallen, wie man der obigen Tabelle entnehmen kann.

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