PNY Verto GeForce 6800 GT
Category : NVIDIA
Published by Marc Büchel on 22.03.05
Seit geraumer Zeit schon existieren nVidia GeForce Karten der 6xxx-Serie für den PCI-Express Slot. Da heute aber der grösste Teil der potentiellen Käufer noch nicht über ein Board mit den entsprechenden Spezifikationen verfügt, hat nVidia sich endlich dazu durchgerungen die Karten auf den AGP-Slot zu portieren. Wie dabei das Modell 6800 GT-Modell von PNY performt und was die Karte sonst noch zu bieten hat, werden wir euch auf den nächsten Seiten näher bringen.

Danksagung

Als erstes bedanken wir uns recht herzlich bei pc4all.ch für die Bereitstellung des Testexemplars.


Einleitung

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Seit geraumer Zeit schon existieren nVidia GeForce Karten der 6xxx-Serie für den PCI-Express Slot. Da heute aber der grösste Teil der potentiellen Käufer noch nicht über ein Board mit den entsprechenden Spezifikationen verfügt, hat nVidia sich endlich dazu durchgerungen die Karten auf den AGP-Slot zu portieren. Wie dabei das 6800 GT-Modell von PNY performt und was die Karte sonst noch zu bieten hat, werden wir euch auf den nächsten Seiten näher bringen.
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Layout und Design

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Die Karte von PNY ist in allen Punkten identisch mit dem Referenzdesign von nVidia. Zum ersten Mal aber werden bei nVidia-Karten standardmässig Heatpipes zur Kühlung der Wärmequellen verwendet. Entgegen den Erwartungen aber wird die Karte im Betrieb auffallend laut.

Die 6800 GT verfügt über einen HDD-Stromanschluss, wobei die Karte insgesamt genau gleich gross ist wie deren Vorgänger, die GeForce FX. Würde man sich nun überlegen das Kühlsystem einer GeForce FX zu übernehmen, welches durchaus imposant sein kann, könnte dieses Vorhanben in der Praxis jedoch nicht umgesetzt werden, da die Positionierung der Bohrungen um die GPU in manchen Fällen geringfügig verändert wurde.

Das Anschlusspanel an der PCI-Blende ist nVidia entsprechend klassisch ausgefallen und verfügt über einen DVI- und einen VGA-Ausgang sowie über einen S-Video TV-Ausgang. Der letztere befindet sich aber nicht mehr wie bei den vorhergehenden Karten in der Mitte sondern neben dem DVI-Ausgang.


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An dieser Stelle macht sich der Preis der Karte bemerkbar, denn das gesamte Bundle ist recht spärlich ausgefallen. Die Schachtel in der die Karte geliefert wird enthält nicht mehr als Anschlusszubehör und eine Treiber-CD. Prinzipiell reicht dies eigentlich vollkommen aus, es wäre aber wünschenswert, wenn man eventuell noch ein paar Gadgets mit der Karte erhalten würde.


Overclocking

Bei unseren Testversuchen erreichten wir mit der PNY Verto GeForce 6800 GT einen stabilen Maximaltakt von 419 MHz bezüglich des Kerns und 1130 MHz bezüglich des Speichers. Würde PNY an dieser Stelle ein besseres Kühlsystem verwenden, wie dies beispielsweise Leadtek bei der WinFast A400 Ultra TDH tut, könnte man aus der Karte sicherlich noch mehr herausholen. Sollte sich jemand überlegen diese Karte zu kaufen und übertakten zu wollen und dabei nicht über eine Wasserkühlung verfügen, so würden wir ihm bezüglich eines Kühlers zu einem Artic Cooling Silencer raten.
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Spezifikationen und Testumgebung

Spezifikationen

PNY 6800 GT AGP 256MB DDR3
NVIDIA® CineFX 3.0 engine
Superscaler GPU architecture with 16 rendering pipelines
350MHz core clock
256-bit high-speed DDR3 memory interface
1GHz memory data rate
32GB/sec. memory bandwidth
5.6 billion texels/sec. fill rate
406 million vertices/sec. setup
525 million vertices/sec. setup
16 pixels per clock (peak)
16 textures per pixel(max in a single rendering pass)
Dual 400MHz RAMDACs
Maximum display resolution 2048 x 1536 at 85Hz
Flat panel display support with resolutions up to 1600 x 1200


Testumgebung

MSI K8N Neo Platinum
AMD 64 3700
2x256 MB Kingston HyperX PC4000,
2x36GB WD Raptor 10000 RPM Raid 0 SATA 150
CPU Water Cooling Heathkiller Rev. 2.0
GPU Water Cooling Alphacool - NexXxoS GP2
XP Pro - SP2 - DirectX 9c - nForce 71.84
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Testserie

In den folgenden Tabellen können kombiniert die Werte, die unter Verwendung des Standardtaktes zu Stande kamen und die Werte, die durch Übertaktung der Karte zu Stande kamen, betrachtet werden.


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Interessant ist, dass die Leistungseinbusse unter Verwendung von Anti Aliasing bei tieferen Auflösungen prozentual geringer ausfällt als bei höheren Auflösungen. Somit könnte man sich also die Frage stellen ob man nun mit einer tieferen Auflösung spielen möchte und dabei Anti Aliasing zur Kanteglättung einsetzt oder ob man eine höhere Auflösung verwendet ohne die Verwendung von Anti Aliasing.
Des Weiteren kann schön beobachtet werden, dass mit dem verwendeten Kühler die Leistung der Karte durch Übertakten um ca. 10% gesteigert werden kann.


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An dieser Stelle fällt der Leistungsunterschied zwischen übertaktet und nicht übertaktet deutlicher aus, denn dieser beträgt hier bereits zwischen 12 und 13 Prozent.


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Fazit

Die PNY 6800 GT ist auf jeden Fall eine sehr gute Wahl, da sie beispielsweise ohne weitere Probleme mit den Fequenzen einer 6800 Ultra zurechtkommt und man so eine solche Karte für weniger Geld erwerben könnte. Des Weiteren verbrät die Karte auch weniger Leistung als eine 6800 Ultra was heutzutage durchaus ein Kaufargument sein kann.

An dieser Stelle sei noch Einhalt geboten, da es überhaupt keinen Sinn machen würde eine solche Karte nicht in Kombination mit einem entsprechend leistungsstarken System zu verwenden. Um eine solche Karte heute möglichst voll auszunutzen, ist es sinnvoll, wenn man auch über einen möglichst schnellen Prozessor verfügt sowie dies beispielsweise der Pentium EE, der Athlon 64 3800+ oder die Athlon FX sind.

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