DragonCase - The One And Only - Von A - Z

Published by Marc Büchel on 11.07.04
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Linke Gehäusewand

Dragon (Bohrmod)

Die linke Gehäusewand stellt sozusagen das Herzstück des gesamten Mods dar. Dabei entwarf ich als erstes einen Drachen, welcher Feuer spuckt, das heisst, dass ich den Drachen selbst gezeichnet habe, sprich nirgends kopiert. Als zweites vergrösserte ich diesen mit einem Kopiergerät bis er ideal auf die Gehäusewand passte. Nun durfte ich die Konturen des Drachens punkten – mit einem breiten Fine-Liner - um die einzelnen Bohrpunkte zu erhalten, wobei dies insgesamt knapp 2000 waren/sind. Anschliessend klebte ich die fertig gepunktete Vorlage auf die Gehäusewand, wobei es zu empfehlen ist erst das Gehäuseschloss zu entfernen.
Zum Bohren würde man am besten eine Standbohrmaschine verwenden, da diese aber recht umfangreiche Abmessungen bieten muss um eine 60 cm x 40 cm grosse Blechplatte zu bearbeiten, war ich gezwungen zur Handbohrmaschine zu greifen. Dabei kaufte ich als erstes neun 2 mm Bohrer, wobei am Ende der Bohrerei alle stumpf waren, was bei 2000 Löchern auch nicht weiter verwunderlich ist.
Bei der Beleuchtung verwendete ich anfangs eine rote Kaltlichtkathode oben (obwohl diese eher rosa war, das üblich Problem, welches man vor zwei Jahren hatte, wenn man eine rote CCFL kaufen wollte) und eine Blaue unten. Mittlerweile aber sind es zwei Rote oben (welche nun auch wirklich rot sind) und insgesamt sechs Blaue im unteren Teil des Gehäuses.

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Wie man erkennen kann, wenn man die Bilder genau betrachtet, ist auf der ersten Hälfte der Bilder kein regelmässiger Verlauf zu erkennen, sprich die Flamme und der Schwanz leuchten grell und der Kopf, sowie der Körper sind verhältnismässig schwach ausgeleuchtet. Um dem etwas abzuhelfen kam mir eines Tage die Idee, dass, ich weisses Papier an der Innenseite anbringen könnte um eine gleichmässigere Ausleuchtung zu erhalten.


Paintjob

Früher oder später musste das auch noch sein: Das üble Alltagsgrau musste einem edlen, seiden glänzenden Schwarz weichen. Dazu schleifte ich das Case zu einem Freunden von mir, welcher eine kleine Autowerkstatt zu Hause hat. Dieser erklärte mir wie ich die einzelnen Teile zu lackieren hatte, damit keine Nasen oder sonst ungleich lackierte Flächen entstehen.
Egal ob man nun einen Sprühpistole oder eine Sprühdose in der Hand hält, wenn man sprüht, sollte man immer darauf achten, dass man bei einer Dose einen Abstand von 20 cm bis 40 cm nicht unter und nicht überschreitet, bei einer Sprühpistole hängt die Distanz vor allem von eingestellten Druck des Kompressors ab. Dabei sollte man darauf achten, dass man nicht zuviel Farbe auf einmal auf die einzelnen Teile sprüht, vor allem wenn diese keine grossen Flächen aufweisen. Sehr wichtig neben den genannten Verhaltensweisen ist auch, dass man in regelmässigen Bewegungen über die einzelnen Flächen sprüht, wobei man darauf achten muss, dass man nicht über der Fläche zu sprühen beginnt, da die Lackierung sonst nicht gleichmässig wird. Besondere Vorsicht ist bei Teilen mit Rundungen geboten, sprich Teilen mit entweder konvexen oder konkaven Formen. Hier ist es besonders schwierig gleichmässig zu lackieren.
Möchte man eine möglichste gleichmässige Deckung erreichen, so sollte man vor allem mit Sprühdosen mehrere Schichten sprühen. Zudem sollte man so zu sagen um das zu besprühende Teil herumlaufen, das heisst ein Teil von allen vier Seiten mit einer Schicht Lack überziehen. Wichtig hierbei ist, dass man zwischen den einzelnen Schichten, welche man legt, wartet bis der Lack staubtrocken ist, ansonsten können wiederum Nasen entstehen und der Lack ist nicht gleichmässig verteilt.
Hat man das Gefühl, dass man fertig ist, so sollte man die einzelnen Teil an einen von Umwelteinflüssen geschützten Ort bringen um sie dort in Ruhe 24 Stunden trocknen zu lassen.
Beachtet man alle diese Schritte so sollte eine regelmässige, satte Lackierung eigentlich kein Problem sein und man wird sich auch noch einige Zeit lang daran erfreuen können.
Rechte Gehäusewand


ocaholic (Bohrmod)

Im Prinzip ist dieser Bohrmod wieder exakt dasselbe wie der Drache. Aus diesem Grund hier nur noch ein kurze Beschreibung und Bilder.
1. Schriftzug erstellen (selbst zeichnen (in meinem Fall), oder Computer)
2. Vorlage herstellen – wenn der Schriftzug selbst gezeichnet wurde, sollte man ihn am Computer nachbearbeiten, damit dieser möglichst ausgewogen wird
3. Seitenwand mit Klebeband abdecken, damit zum einen der Bohrer weniger leicht abrutscht und zum andern der Lack nicht bricht
4. Vorlage sehr gut aufkleben
5. Bohren und zwischendurch Metallspäne absaugen, welche sich vor allem zwischen der Vorlage und dem Klebeband sammeln

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